Wie ticken Männer?

Wie ticken Männer wirkliche? Eine wirklich gute Frage. Um eine dauerhafte Beziehung mit einem Mann führen zu können, muss man sich der Tatsache bewusst werden, dass Männer in nicht wenigen Dingen vollkommen anders denken als Frauen. Nicht besser oder schlechter, eben einfach nur anders. Frauen aber auch Männer sollten diese Unterschiede kennen, damit sie aufhören einander vorzuwerfen, ein Mann oder aber eine Frau zu sein. Dies haben wir uns schließlich nicht ausgesucht, aber gewisse Eigenschaften dadurch einfach mit in die Wiege gelegt bekommen.

In diesem Beitrag soll es aber ausschließlich um die Eigenschaften und auch Macken der Männer gehen. Allerdings sei noch angemerkt, dass dies immer nur den Durchschnitt der Männer betrifft, hier und da gibt es sicher Exemplare, auf die die eine oder andere Beschreibung nicht zutrifft. Ansonsten wären wir ja alle gleich. Man stelle sich vor, wie langweilig dies wäre.

Männer ticken schon beim Kennenlernen anders

Häufig kommt es schon beim Kennenlernen zum ersten Missverständnis zwischen einem Mann und einer Frau. Männern genügt es zu Beginn vollkommen, wenn sie eine Frau attraktiv findet. Hierzu bedarf es meist nicht viel und er verfällt einem testosteronbedingten Blackout. Er ist jetzt sicher alles, aber noch lange nicht verliebt. Eine Frau kann dies nur schwer nachvollziehen, da sie erst ein Mindestmaß an Liebe und Geborgenheit empfinden muss, um überhaupt über Sex nachzudenken. Suggeriert der Mann ihr also sexuelles Interesse und bemüht sich, sie nach allen Regeln der Kunst sie zu verführen, dann sieht sie sich schon vor dem Traualtar und überlegt fieberhaft, wo um alles in der Welt sie die Telefonnummer des überaus charmanten Weddingplaners hingetan hat.

Nicht selten geschieht es nun, dass die beiden eine schöne Nacht miteinander verbringen und für den Mann ist die Sache damit auch schon durch. Dies meint er keineswegs böse, immerhin hat er ihr niemals die ewige Liebe geschworen. Für die Frau hingegen bricht eine Welt zusammen. Wie konnte er nur? Sie fühlt sich nun wieder mal darin bestätigt, dass alle Männer gleich sind. Damit hat sie sogar Recht – nur eben anders als sie vermutet. Möchten Sie also einen Mann dauerhaft an sich binden, dann lassen Sie ihn jagen. Der Mann ist ein Jäger und verliert die Lust an seiner Beute, wenn sie bereits erlegt vor ihm liegt. Interessiert ihn die Beute nicht, dann wird er ihr auch nicht nachjagen und ihnen ist ein weiteres ernüchterndes Erlebnis erspart geblieben.

Die Angst der Männer, etwas im Leben zu verpassen

Es ist vollbracht und Sie wissen endlich den Traummann schlechthin an Ihrer Seite.  Hierzu sollte man wissen, dass dies für einen Mann nicht selbstverständlich ist, da nicht wenige von ihnen Angst davor haben, eine dauerhafte Bindung einzugehen. Sie fürchten sich weniger vor Emotionen oder davor verletzt werden zu können; dies sind eher die Ängste einer Frau.

Ein Mann hat die Befürchtung, etwas im Leben verpassen zu können, wenn er von nun an monogam lebt. Ist er einmal in einer festen Partnerschaft, dann meint er, alle ledigen Männer hätten mehr Spaß im Leben. Jeden Abend eine andere Frau, wilde Partys und durchzechte Nächte mit den Kumpels. Hierbei blendet er völlig aus, dass sein Singleleben damals auch ganz anders aussah. Er sieht nur einen Vorteil an einer festen Bindung zu einer Frau – regelmäßigen Sex. Dies klingt jetzt alles sehr negativ und man könnte meinen, ein Mann sei gar nicht in der Lage, Liebe zu empfinden. Dem ist aber nicht so. Sie können, aber anders als die Frau, Emotionen und rationales Denken voneinander trennen. So wie es für viele Männer auch ein leichtes ist, Sex und Liebe voneinander getrennt zu betrachten. Dadurch ist auch zu erklären, dass ein eigentlich glücklich verheirateter Mann eine Affäre mit einer anderen Frau beginnt.

90% aller Affären werden von Männern begonnen, aber fast ebenso viele von Frauen beendet, wenn diese merkt, dass es niemals zu einer emotionalen Bindung zwischen ihnen kommen wird. Der Grund, weshalb Frauen viele Jahre lang die Geliebte eines Mannes sind, liegt nicht etwa daran, dass er so unheimlich gut im Bett ist, sondern dass sie immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hat, dass er sie vielleicht doch liebt und für sie die Ehefrau verlassen wird. Hat er dies nicht sofort getan, dann wird dies nie geschehen und mit jedem Monat unwahrscheinlicher. Er hat ja alles was er braucht, eine Frau die er liebt und eine mit der er seine sexuellen Phantasien ausleben kann. Eine Frau kann so was nur schwer verstehen, da für sie diese beiden Dinge unweigerlich zusammengehören.

Wie ticken Männer, wenn es um Probleme geht?

Ebenfalls anders als Frauen reden Männer nicht gern stundenlang über ihre Probleme. Sie machen viele Dinge gern mit sich selbst aus. Während eine Frau versucht, den Mann dazu zu bringen, mit ihr über Alltags-oder Beziehungsprobleme zu sprechen, wird der Mann sich dem so gut es geht entziehen. Es wird zwar Gespräche geben, diese verlaufen aber anders als eine Frau sich das vorstellt.

Sie erwartet in erster Linie Trost von ihm, möchte dass er ihr zuhört und vor allem versteht, was sie dabei empfindet. Er hört die Probleme und beginnt sofort damit, über Lösungen nachzudenken und diese auch stolz zu präsentieren. Er meint, das wird von ihm erwartet, denkt die Frau wäre nun wieder glücklich und zufrieden, da ihre Probleme gelöst sind.

Alles was der Mann hätte tun müssen, wäre zuhören gewesen und sie in den Arm zu nehmen. Dazu noch der Satz: „Ich verstehe vollkommen was Du meinst.“ Das aber, liebe Frauen, wird nie geschehen, denn so ticken Männer nicht. Ein Mann denkt immer lösungsorientiert und seltener emotional. Hier liegt ein sehr signifikanter Unterschied zwischen den Geschlechtern. Vermeiden Sie es ebenfalls bei Gesprächen die Dinge auszuschmücken, um der Sache mehr Gewicht zu geben. „ IMMER muss ich alles allein machen“ oder „NIE hörst Du mir zu.“

Während die Sprache der Frau emotional ist, ist die der Männer eher wörtlich. Er hört nun genau das, was Sie sagen und geht in die Verteidigungshaltung. Aus seiner Sicht auch logisch, denn es stimmt schlicht und ergreifend nicht, dass er NIE zuhört oder Sie IMMER alles allein machen. So kommen Sie bei Auseinandersetzungen niemals auf den Punkt und werden beide frustriert und unzufrieden aus diesem Gespräch gehen.

Machen Sie sich einfach bewusst, dass Frauen einfach gern reden und Männer dem nicht so viel Bedeutung beimessen. Zwei Männer können ohne weiteres stundenlang im gleichen Raum verbringen, ohne ein Wort zu wechseln und dennoch kämen sie nie auf die Idee, es gäbe ein Problem zwischen ihnen. Zwei Frauen hingegen empfinden schon 10 Minuten als bedrohlich. Deshalb schweigt eine Frau auch, wenn sie sauer ist und hofft, der Mann würde es bemerken. Macht er aber (fast) nie. Er fragt einmal nach und wenn Sie sagt, es ist alles in Ordnung, dann lässt er sie zufrieden, da er meint, sie braucht nun Zeit zum Nachdenken. So würde er es auch mit seinem besten Freund machen.

Für Männer scheint dieses System auch zu funktionieren. Sie ziehen sich eine Zeit lang zurück, um nachzudenken, meist basteln Sie dabei an irgendwas herum oder sitzen vor dem PC. Wenn Sie zurückkommen, ist ihre Welt wieder in Ordnung. Anders sieht oder empfindet es die Frau, ihre Welt ist erst wieder im Lot, wenn das Thema von allen Blickwinkeln heraus durchleuchtet und zerredet wurde. Dann fühlt Sie sich verstanden und geliebt. Sehen Sie es dem Mann nach, wenn er so reagiert, er meint es nicht böse, er handelt einfach nur seiner genetischen Veranlagung entsprechend. Und hinterfragen Sie nicht stets, wie ticken Männer.

Unterschiedliche Sprache von Männern und Frauen

Auch anders ticken Männer beim Thema direkte oder indirekte Sprache. Der Mann verwendet die direkte Sprache. Wie sollte es auch anders sein. Wenn er also sagt: „ Ich möchte kein weiteres Stück Kuchen“ dann meint er es auch genauso.  Eine Frau wird vielleicht sagen: „ Der Kuchen schmeckt aber gut, den sollte ich wieder backen. Ein tolles Rezept meiner Mutter. Vielleicht sollte ich noch ein Stück essen?“ (man beachte hier auch die Anzahl der Worte – eine Frau verwendet davon wesentlich mehr über den Tag verteilt als der Mann, da für sie Kommunikation an erster Stelle steht). Der Mann nimmt den Satz wahr und wundert sich 15 Minuten später, weswegen die Frau plötzlich so einsilbig oder gar schweigsam geworden ist.

Der Grund ist ganz einfach. Sie wollte ihm mit diesem Satz mitteilen, dass sie noch ein Stück Kuchen möchte, er gab es ihr nicht und sie ist nun sauer. Leider versteht der Mann die indirekte Sprache nur selten, es sei denn er ist sehr geübt darin, nach 30 Ehejahren und 3 Töchtern. Hätte sie ihm gesagt: „Ich möchte gern noch ein Stück Kuchen“, dann hätte sie es bekommen. Wenn sie sich als Frau immer noch fragen „Wie ticken Männer?“, dann ist die Antwort eine andere, als Sie es erwarten: Frauen sollten lernen, die direkte Sprache zu verwenden, wenn sie mit einem Mann kommunizieren. Dies erspart ihnen viel Kummer und die Sorge darüber, dass er sie nicht richtig wahrnimmt oder liebt und Sie als Frau müssen gar nicht mehr darüber nachdenken, wie der Mann tickt.

Wenn es kriselt

Zu guter Letzt: Wenn es bei Ihnen kriselt, weil Sie Ihren Mann trotz all der Tipps oben nicht verstehen, Sie aber dennoch die Partnerschaft retten möchten, dann lesen Sie doch einmal auf der folgenden Unterseite, wie Sie Ihre Beziehung retten können.

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