Verlustangst in der Beziehung

Ängste gehören im Leben dazu. Sie sind unerlässlich, überlebenswichtig und keineswegs ein notwendiges Übel.  Man kann sie im Wesentlichen als wichtigen Schutzmechanismus des Körpers bezeichnen, der uns vor Gefahren warnen und schützen soll. Bei einigen Menschen jedoch haben diese Ängste die Kontrolle über jegliches Denken und Handeln übernommen. Ihnen setzen diese Ängste derart zu, dass ein normales Leben schier unmöglich scheint.

Verlustangst in der BeziehungAlles dreht sich nur noch darum, Gefahren abzuwenden und sich vor Dingen und Geschehnissen zu fürchten, die noch gar nicht eingetreten sind und es womöglich auch niemals tun werden. In diesem Artikel soll es um die Verlustangst gehen; diese bezieht sich in den meisten Fällen auf den Partner. Oftmals leiden nicht nur die Betroffenen selbst unter dieser Verlustangst, sondern allen voran der Partner, sowie das engere private Umfeld.

Ursachen für Verlustangst in der Beziehung

Die Ursachen für Verlustangst können verschiedener Natur sein, liegen jedoch oft in der Kindheit begründet. Die Trennung der Eltern und der damit einhergehende Verlust eines Elternteils. Bricht dieser Elternteil nach der Scheidung auch den Kontakt zum Kind abrupt ab, dann kommt es nicht selten dazu, dass diese Kinder eine Art Verlustangst entwickeln. Diese ist von Fall zu Fall mehr oder minder stark ausgeprägt. Die Kinder geben sich die Schuld an der elterlichen Trennung und sind fortan bemüht, alles zu unternehmen, diesen Schmerz nicht erneut durchleben zu müssen. Aber auch der umgekehrte Fall kann zu Verlustängsten führen. Die Überbehütung der Eltern oder eines Elternteils hat häufig zur Folge, dass man vermittelt bekommt, zeitlebens auf andere angewiesen zu sein. Spätere Trennungen, schmerzhafte Scheidungen, die immer vom Partner ausgingen, oder der plötzliche Tod eines geliebten Menschen können zu Verlustängsten führen.

Wie äußert sich die Verlustangst?

Die Verlustangst eines Partners äußert sich nicht selten in übersteigertem Misstrauen und Eifersucht. Zum Alltag in diesen Beziehungen gehören dann ständige Verhöre, Kontrollanrufe und auch dem Partner hinterherzuspionieren. Dieser darf dann kaum noch einen Schritt allein tun. Der unter Verlustangst leidende Partner wird ständig Liebesbeweise fordern und ist auf ein positives Feedback geradezu angewiesen. Er sieht zudem in anderen Männern oder Frauen stets eine latente Gefahr  und vergleicht sich auch immerzu mit ihnen. Andere sind in seinen Augen  ausnahmslos klüger und attraktiver als er selbst. Verlustangst geht immer mit einem geringen Selbstwertgefühl einher. Man kann sagen, je stärker die emotionale Bindung zum Partner, desto größer die Verlustangst.

Nicht wenige neigen auch dazu, ihre eigenen Bedürfnisse komplett zurückzuschrauben und sind nur noch darauf bedacht, es dem Partner recht zu machen. Das einzige Ziel ist es, dem Partner zu gefallen. Leider ist es oftmals so, dass man damit eher das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich wollte. Der Partner wird einen zuerst uninteressant und später als lästig empfinden. Nicht selten enden solche Beziehungen auch in einer Hörigkeit; dies ist jedoch immer abhängig vom Partner. Menschen mit Verlustangst laufen jedoch schnell Gefahr, sich in solch einer Hörigkeit wiederzufinden.

Viele Betroffene gehen sogar soweit, dem Partner im Falle einer Trennung mit Selbstmord zu drohen. Sie sehen dies als letzten Schritt, um den geliebten Menschen an ihrer Seite dauerhaft an sich zu binden. Auch wenn dies meist nur Drohungen sind, so sind diese dennoch ernst zu nehmen und es ist an der Zeit, dem Einhalt zu gebieten. In kaum einem anderen Lied, wie dem Song „ Alles aus Liebe“ von den Toten Hosen wird treffender beschrieben, wie sich die Betroffenen fühlen und wie sie vor allem selbst darunter leiden.

Hilfe aus der Krise der Verlustangst

Ohne psychotherapeutische Hilfe ist es schwer, allein den Weg aus dieser Misere zu finden. Selbst wenn man sich bei jedem neuen Partner vornimmt, es dieses Mal besser zu machen, so wird einen die Verlustangst früher oder später wieder einholen. Man übernimmt automatisch alte Muster aus vorangegangenen Beziehungen und wird auch diese wieder in die neue Partnerschaft einbringen. Es beginnt erneut ein Teufelskreis, den Sie allein nicht bewältigen können. Ein Therapeut wird den Ursachen auf den Grund gehen und Ihnen vor allem die Angst vor dem Alleinsein nehmen. Ist diese nämlich erst einmal überwunden, ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer erfüllten Beziehung, ganz ohne Verlustangst in der Beziehung und ohne Liebeskummer.

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