Ewige Liebe

Gibt es Sie wirklich, die ewige Liebe? Oder ist es nur eine Illusion? Diese Fragen stellt man sich in modernen Beziehungen oft. Aber es soll sie tatsächlich geben. Lesen Sie hier einige Zitate und Gedichte zum Thema Ewige Liebe:

  • Ewige Liebe: die Ewigkeit in ihrer vergänglichsten Form.
    Hans Krailsheimer, 1888-1958
  • Die Wurzel der Liebe ist in der Ewigkeit.
    Annie Besant, 1847-1933
  • Ich möchte mein Glück in deinen Augen lesen, ich möchte ewig von dir hören: Ich liebe dich!
    Theodor Storm, 1817-1888
  • Ich will dich auf den Händen tragen
    und dir ein treuer Engel sein.
    Will legen meine junge Seele
    ganz in dein liebes Herz hinein.
  • Ich will für mich ja nichts erflehen,
    für dich nur alles ganz allein.
    Ach, wenn so ganz ich in dir lebe,
    schließt ja auch mich der Segen ein.
    Oscar von Redwitz, 1823-1891
  • Die Abgeschiedenen
    So hab ich endlich dich gerettet
    mir aus der Menge wilden Reih’n.
    Du bist in meinen Arm gekettet,
    Du bist nun mein, nun einzig mein.
    Es schlummert alles diese Stunde,
    nur wir noch leben auf der Welt.
    Wie in der Wasser stillem Grunde
    der Meergott seine Göttin hält.
  • Verrauscht ist all das rohe Tosen,
    dass deine Worte mir verschlang.
    Dein leises, liebevolles Kosen
    ist nur mein einz’ger süßer Klang.
    Die Erde liegt in Nacht gehüllet,
    kein Licht erglänzt auf Flur und Teich.
    Nur dieser Lampe Schimmer hüllet
    noch unsrer Liebe kleines Reich.
    Ludwig Uhland, 1787-1862
  • Der du meine Wege mit mir gehst, jede Laune meiner Wimper spürst, meine Schlechtigkeiten duldest und verstehst – Weißt du wohl, wie heiß du mich oft rührst? Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Mein Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen. Lebe, lache gut! Mache deine Sache gut!
    J. Ringelnatz, 1883-1934
  • Wer je gelebt in Liebesarmen
    Wer je gelebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen; Und müsst er sterben fern, allein, er fühlte noch die sel’ge Stunde, wo er gelebt an ihrem Munde, und noch im Tode ist sie sein.
    Th. Storm, 1817-1888
  • Wir haben viel füreinander gefühlt
    Wir haben viel füreinander gefühlt, und dennoch uns gar vortrefflich vertragen.
    Wir haben oft „Mann und Frau“ gespielt, und dennoch uns nicht gerauft und geschlagen.
    Wir haben zusammen gejauchzt und gescherzt, und zärtlich uns geküsst und geherzt.
    Wir haben am Ende, aus kindischer Lust, „Verstecken“ gespielt in Wäldern und Gründen, und haben uns so zu verstecken gewusst, dass wir uns nimmermehr wiederfinden.
    H. Heine, 1797-1856
  • Ich denk‘ an dich …Ich
    Ich denk‘ an dich, und meine Seele ruht
    in dem Gedanken aus an dich,
    dem Schiffer gleich, der aus bewegter Flut
    zum stillen Hafen rettet sich.
    Alt wie am Tag ein wilder Vogel fliegt,
    waldaus, waldein, nach seiner Lust,
    doch bei der Nacht ins weicht Nest sich schmiegt,
    so schmieg‘ ich mich an deine Brust.
    Ich ruh‘ in dir, in deiner Liebe ruht
    der Drang der Seele wild und scheu,
    unsicher ist des Lebensmeeres Flut,
    und du allein bist ewig treu.
    Friedrich Rückert, 1788-1866

Die Besucher dieser Seite lesen auch gern die Seite Wahre Liebe. Besuchen Sie auch einmal die Seite SMS Sprüche für Verliebte.