Warum haben wir Liebeskummer

Untergehende Sonne in Herzform als Synonym für Warum haben wir LiebeskummerDie immerwährende Liebe ist sicher eine Idealvorstellung, die jeder von uns hegt. Die Realität sieht etwas anders aus. Und nach der Liebe kommt der Liebeskummer. Aber – warum haben wir Liebeskummer? Sehen wir uns den Weg der Liebe an. Auf die Traumhochzeit folgt ein langes gemeinsames und vor allem glückliches Leben. Fakt ist allerdings, dass mittlerweile jede dritte Ehe geschieden wird. Aber dies geschieht natürlich nicht uns, sondern immer nur den anderen. Die Realität ist aber eine andere. Jeder von uns kennt Liebeskummer sicher noch aus seiner Jugendzeit. Nur holt er einen auch später immer wieder ein. Man ist niemals gefeit vor Herzschmerz, denn das Leben geht nun mal seine eigenen Wege. Was steckt hinter dem Phänomen des gebrochenen Herzens?

Verliebtsein durch Glückshormone

Frischverliebte schweben nicht nur sprichwörtlich auf Wolke 7. Der Zustand des Verliebtseins ist tatsächlich einem Rauschzustand sehr ähnlich. Einem biologischem Rauschzustand, ausgelöst durch Glückshormone. Allen voran das bekannte Dopamin. Man fühlt sich leicht und beschwingt und ist hochmotiviert. Es gibt wohl keinen von uns, der schon mal einen Frischverliebten mit schlechter Laune erlebt hat. Dies alles hat natürlich einen biologischen Sinn. Der Körper reagiert freudig erregt auf die Möglichkeit der baldigen Fortpflanzung.

Was passiert beim Ende der Liebe?

Endet eine Beziehung jedoch, dann sind auch diese Glückshormone verschwunden. Dieser Zustand gleicht einem Entzug. Statt der Glückshormone schüttet der Körper nun vermehrt Cortisol und Adrenalin aus. Die sogenannten Stresshormone. Menschen die unter Liebeskummer leiden, fühlen sich plötzlich von aller Welt verlassen und unverstanden. Sie isolieren sich und kapseln sich für eine gewisse Zeit vollkommen ab von der Außenwelt.
Liebeskummer ist glücklicherweise kein Dauerzustand und geht vorüber. Leider gibt es aber immer wieder Menschen, bei denen dies nicht der Fall zu sein scheint. Sie können ihren Liebeskummer ohne fremde Hilfe nur schwer überwinden. Sie schotten sich nicht nur für kurze Zeit ab, sondern vernachlässigen Freunde und Job für eine deutlich längere Zeit. Kommen dann noch Drogen, Alkohol oder Tabletten ins Spiel, wird es wohl Zeit, professionelle Hilfe hinzuzuziehen.

Ohnmachtgefühl durch Liebeskummer

Meist sind die ersten Tage und Wochen die schmerzlichsten und man kämpft mit Gefühlszuständen wie Angst, Hass oder Hilflosigkeit. Oftmals hält dieses Ohnmachtsgefühl 24 Stunden am Tag an. In einigen hartnäckigen Fällen, kann es auch mehrere Monate dauern, bevor man die Trennung von einem geliebten Menschen überwunden hat. Dies ist sicher immer individuell und auch davon abhängig, wie stark die emotionale Bindung zum ehemaligen Partner gewesen ist. Übrigens haben wir dazu die Unterseite „Wie lange dauet Liebeskummer?“ geschrieben. Wichtig ist nur, dass Sie auch selbst Fortschritte erkennen und nicht in der ersten Phase des Liebeskummers verharren. Scheuen Sie sich nicht, sich Hilfe zu holen. Bitten Sie Freunde oder Familie. Ihnen über diesen Verlust hinwegzuhelfen.
Betrachten wir einmal unsere Vorfahren. Aus ihrer Sicht, macht Liebeskummer evolutionstechnisch gesehen sogar Sinn. Er diente damals dazu, den Fortbestand zu sichern und die Familie zu schützen. Ein ständiger Wechsel der Partner kam nicht infrage, da sie es sich schlicht und ergreifend nicht leisten konnten, sich von ihren Lebensgefährten zu trennen. Vor diesem Fehler bewahrte sie der Liebeskummer und dieser ist uns bis heute erhalten geblieben. Eine starke emotionale Bindung förderte nicht nur den Zusammenhalt, sondern schützte obendrein noch den Nachwuchs.
Unter dem Strich hilft es den betroffenen Personen nicht, sich zu fragen: warum haben wir Liebeskummer? Die richtige Strategie ist es, schnelle Wege aus dem Kummer mit der Liebe zu finden. Damit Sie nicht unnötig lange unter Liebeskummer leiden müssen, haben wir für Sie ein kostenloses E-Book geschrieben, das Sie jetzt hier downloaden können: Erste Hilfe bei Liebeskummer.