Männer verstehen

Gedankengänge um Männer verstehen zu könnenEinander verstehen, das bedeutet für Frauen auch: Wie sollen wir bloß Männer verstehen? Begreifen was genau im anderen vorgeht. Dieses Problem stellt Männer und Frauen immer wieder vor scheinbar unüberwindbare Schwierigkeiten. Männer verstehen nicht, wie Frauen denken und fühlen, aber umgekehrt scheint dies ebenso der Fall zu sein. Wahrscheinlich gibt es dieses Phänomen seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte und Sie sind da mit Sicherheit kein Einzelfall. Oftmals haben beide Parteien das Gefühl, je mehr man versucht einander zu erklären, umso weniger wird man verstanden. Sind es sonst oft die Männer die klagen: „Erklär mir einer die Frauen“, so will dieser Artikel Ihnen die Männerwelt ein wenig näher bringen. Versuchen wir also einmal die Männer zu verstehen. Und übrigens: Falls Sie noch gar keinen Mann haben, den Sie verstehen müssen, lesen Sie doch die Seite, auf der erklärt wird, wie Sie Ihren Traummann erobern.

Regel 1: Nehmen Sie den Mann so wie er ist

Eines der grundlegenden Probleme zwischen Männern und Frauen, ist der scheinbare Drang der Frauen ihre Männer ändern zu wollen. Doch bedenken Sie, gelingt es Ihnen, verlieren Sie womöglich irgendwann den Respekt vor diesem vermeintlichen Ja-Sager. Im umgekehrten Fall wird Ihre Partnerschaft ein dauernder Machtkampf, in dem er ständig das Gefühl haben wird, Ihnen nicht zu genügen. Machen Sie es sich doch einfach, indem Sie ihn so nehmen wie er ist. So wie Sie sich einst in ihn verliebt haben. Männer wollen nicht umerzogen werden.

Dieses gilt aber auch ebenso umgekehrt. Seien Sie kein Heimchen am Herd. Achten auch Sie stets darauf, dass er nicht die Wertschätzung und den Respekt vor Ihnen verliert. Mit Sicherheit empfindet es ein Mann als sehr bequem, wenn die Frau an seiner Seite immer Ja und Amen zu allem sagt, aber auf Dauer wird ihn das schnell langweilen.

Wie Männer denken und fühlen

Kaum etwas macht einen Mann glücklicher, als Probleme für seine Herzdame zu lösen. Er möchte nicht nur ihr Berater sein, sondern vielmehr derjenige, der die Schwierigkeiten für Sie aus dem Weg räumt. Allerdings bevorzugen Männer schnelle Lösungen auf direktem Weg. Nicht so die Frauen. Sie neigen dazu, ein Problem von mehreren Seiten zu betrachten und den Sachverhalt geradezu zu sezieren. Diese Art zu denken überfordert nicht wenige Männer und sie treten gefrustet den Rückzug an. Natürlich mit dem unschönen Gefühl, nicht helfen zu können. Nehmen Sie daher seine Ratschläge auch einfach mal an, auch wenn Sie Ihnen auf den ersten Blick zu simpel erscheinen.

Eines der schwierigsten Kapitel eröffnet uns gleich zu Beginn einer Beziehung. Ein Mann liebt Herausforderungen. Er möchte jagen und erlegen. Dies bedeutet für Sie, gerade wenn Sie Interesse für ihn hegen, dann machen Sie es ihm nicht zu leicht. Flirten Sie mit ihm, aber lassen Sie sich Zeit. Ansonsten könnte es nur allzu leicht geschehen, dass er sich bald gelangweilt von Ihnen abwendet. Dies gilt übrigens auch noch, wenn Sie ihn vermeintlich schon am Haken wissen. Machen Sie sich auch mal rar und stehen ihm nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Männer durchschreiten die Phase des Verliebens eben in anderer Reihenfolge als Frauen. (Lesen Sie dazu auch die Seite: Wie verlieben sich Männer). Aus diesem Grund stehen zahlreiche Frauen immer wieder ratlos vor einer zu früh gescheiterten Beziehung und können sich nicht erklären was schief gegangen ist.

Auch wenn es für uns Frauen etwas seltsam anmutet, aber was Männer vor allem benötigen ist Anerkennung.  Bestätigung und Bewunderung kommt bei Ihnen oftmals noch vor der Liebe. Deshalb sparen Sie nicht an Lob. Fühlt er sich von Ihnen wertgeschätzt, wird er auch nicht so schnell das Weite suchen.

Was Männer wollen und nicht wollen

Männer reden ungern über Gefühle. Zum einen liegt es wohl in ihren Genen und zum anderen erwartet es die Gesellschaft wohl immer noch unterschwellig von Ihnen. Häufig wurden sie auch dahingehend erzogen. Es gilt eben als unmännlich, wenn man vorgibt etwas nicht unter Kontrolle zu haben. Gefühle gehören hier zweifelsohne dazu. Zwingen Sie ihn auch nicht darüber zu reden, werten Sie es aber als gutes Zeichen, wenn er es von sich aus tut. Dies bedeutet, dass er Ihnen vertraut und Sie ihm wichtig sind. Viele Männer benötigen hierfür einfach nur Zeit. Der eine mehr, der andere weniger. Vermeiden Sie es aus diesem Grund auch, täglich über Schwierigkeiten innerhalb Ihrer Partnerschaft zu debattieren. Probleme immer und immer wieder zu zerreden. Dies gibt dem Mann das Gefühl nicht zu genügen und im schlimmsten Fall sogar als Versager gesehen zu werden.

Frauen haben eine weitaus komplexere Art zu denken und zu handeln als Männer. Für einen Mann müssen die Dinge einfach und klar verständlich sein. Sind sie es nicht, dann wendet er sich bald neuen Aufgaben zu, da es ihm schwerfällt zu begreifen, dass nicht immer alles ein klares Ziel haben muß. Männer reden und handeln zielorientiert. Frauen hingegen einfach nur, um zu reden. Er liebt es obendrein, die Frau an seiner Seite glücklich zu sehen. Formulieren Sie deshalb Ihre Wünsche klar und sprechen nicht in der indirekten Form mit ihm. Dies führt auf Dauer nur zu Frust auf beiden Seiten und der Mann wird sich auch hier bald abwenden. Im schlimmsten Fall hin zu einer anderen Frau, die er glücklich machen kann, die ihn so nimmt wie er ist.

Männer haben eine andere Wahrnehmung

Auch die Wahrnehmungen von Männern und Frauen sind keineswegs identisch. Sind Sie also an einem Mann interessiert, dann signalisieren Sie ihm das klar und deutlich. Während wir Frauen die Begeisterung eines Mannes sofort wahrnehmen, braucht es bei einem Mann schon etwas länger. Auch die Furcht davor, abgelehnt zu werden, ist bei einem Mann weitaus ausgeprägter als bei Frauen. Dies gilt als persönliche Niederlage und damit tut sich jeder Mann schwer.

Nicht nur wir Frauen wollen uns begehrt fühlen, auch für Männer gilt das. Deshalb ist Sex für ihn ein wichtiger Bestandteil in einer Beziehung. Er rangiert sehr weit oben und ist für ihn ein untrügliches Indiz, wie es um die Beziehung bestellt ist. Herrscht also irgendwann Flaute im heimischen Schlafzimmer, so wird ihn das schwer treffen und dies nicht nur wegen des fehlenden Sex. Vielmehr wird ihm die Nähe zur Partnerin fehlen.

Männer brauchen ihre Auszeiten und sind oft stundenlang damit beschäftigt, sich irgendwohin zurückzuziehen, um zu grübeln. Nehmen Sie es sich also nicht so sehr zu Herzen, wenn er Ihren Rat bei einem Problem nicht befolgt, sondern eigene Wege sucht. Hiermit möchte er lediglich unter Beweis stellen, dass er der Mann ist und stets alles unter Kontrolle hat. Dieses Gefühl ist geradezu lebensnotwendig für ihn.

Achten Sie darauf, was er tut

Last but not least: Es ist nicht so wichtig was ein Mann sagt, achten Sie vielmehr darauf, was er tut. Dies ist in aller Regel wesentlich aussagekräftiger als Worte. Männer neigen eben dazu, Gefühle eher durch Taten auszudrücken. Dies können auch ganz banale Dinge sein. Hatten Sie beispielsweise einen harten Arbeitstag und er hat bereits für Sie den Geschirrspüler ausgeräumt, so sagt das mehr als das ständige Wiederholen sämtlicher Liebesschwüre. Und wenn Sie das beherzigen, kann ihre Partnerschaft besser funktionieren und Ihnen Liebeskummer erspart bleiben.

Lesetipp: Wer noch auf der Jagd nach dem persönlichen Mr. Right ist und seinen Traummann im Visier hat, findet hier Hilfe. Sie lernen, wie Sie Ihren Prince Charming für sich gewinnen.

Zu guter Letzt: Ein weiteres Hilfsmittel, einen Mann verstehen zu können, ist die unbewusste Sprache seines Körpers. Lesen Sie dazu den Artikel Männer verstehen durch Körpersprache.